Jahresauftaktveranstaltung: „New Ways of Working and Employer Branding”

Montag
3
Februar

Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Employer Branding, Authentizität – das waren die Themen der Jahresauftaktveranstaltung „New Ways of Working & Employer Branding“ der Kooperationspartner LIMAK, des Marketing Clubs Linz und des MBA Clubs Linz am 3. Februar bei der Greiner AG in Kremsmünster.

Erfolgreiches Employer Branding ist in der heutigen Zeit essenziell, um die richtigen Mitarbeiter/innen zu finden und halten zu können – doch wie gelingt das am besten? Diese Frage stellte Moderatorin Susanne Dickstein von den OÖN ihren Podiumsgästen bei der Jahresauftaktveranstaltung im modernen Ambiente der Greiner AG in Kremsmünster.

In Diskussionstandems wurden Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für erfolgreiches Employer Branding und die Konsequenzen für die tatsächlich gelebte Unternehmenskultur behandelt.

Zuerst standen sich Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender Greiner AG) und Student Georg Langbauer (Marketing & Sales Management, FH Wien) gegenüber, um das Thema Employer Branding zu diskutieren. Kühner meint, ein Unternehmen müsse sich aktiv mit Zukunftsthemen beschäftigen, da sich die schlauen Köpfe überlegen würde, wo sie sich bewerben wollen. Deshalb agiere Greiner auch proaktiv beim Thema Nachhaltigkeit, da dies auch den (zukünftigen) Mitarbeiter/innen wichtig sei. Langbauer betont, dass es für seine Generation einerseits wichtig sei, das Richtige entsprechend der eigenen Leidenschaft zu finden, andererseits die Möglichkeit, Home-Office und flexible Arbeitszeiten in Anspruch zu nehmen.

Interdisziplinarität sei für das Employer Branding wichtig, sind sich Michael Ehrengruber (Leitung Marketing Raiffeisenlandesbank OÖ) und Irene Bouchal-Gahleitner (Netural GmbH) einig. Ehrengruber meint, dass es wichtig sei, dass sich die Mitarbeiter/innen wohl fühlen und entfalten können, nur dann erzählen sie auch gern, wo sie arbeiten und auch bei Netural bewerben sich viele aufgrund von Mundpropaganda, weiß Bouchal-Gahleitner. „70 Prozent der Mitarbeiter/innen kommen über Empfehlungen“, sagt sie.

Im dritten Tandem heben Susanne Summereder (Leitung LIMAK IN.SPIRE) und Bernhard Wolfschütz (Leitung HR Oberbank AG) die Wichtigkeit des Mix eines Top-Down und Bottom-Up Ansatzes hervor, damit die nach außen vermittelten Werte auch authentisch intern gelebt werden. Bernhard Wolfschütz beschreibt, wie aus den intern gemeinsam entwickelten Werten Initiativen im Bereich Employer Branding und Führung abgeleitet werden. Susanne Summereder betont, dass sich Unternehmen überlegen müssen, was ihre Employer Value Proposition, also was ihr (Mehr-)Wert für zukünftige Mitarbeiter/innen sei und dass das, was nach außen bzw. im Rahmen des Bewerbungsprozesses versprochen werde, auch gehalten werde.

Nach den spannenden Inputs folgten noch Führungen durch die Büroräumlichkeiten und Lehrwerkstätten der Greiner AG sowie entspanntes und genussvolles Netzwerken in der Greinerei.