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Das größte Potenzial sitzt in Ihren eigenen Reihen

Das größte
Potenzial sitzt in
Ihren eigenen Reihen

Gerhard Leitner und Susanne Summereder erläutern im Gespräch, warum Unternehmen von maßgeschneiderter Führungskräfteentwicklung profitieren.

„Es reicht nicht mehr, von dem zu leben, was man einmal gelernt hat. Als Führungskraft muss ich immer wieder hinterfragen.“

 

Mag. Gerhard Leitner, MSc
Geschäftsführer LIMAK

Immer mehr Unternehmen leisten sich eine interne Weiterbildung ihrer Führungskräfte. Hat das mit der Halbwertszeit unseres Wissens oder dem hohen Bildungsanspruch der Unternehmen zu tun? Welches Bedürfnis treibt sie dazu an?

Gerhard Leitner: Unternehmen erkennen auf der einen Seite, dass gute Führungskräfte ein zentraler Erfolgsfaktor sind. Sie sind die Basis eines erfolgreichen Unternehmens und achten darauf, sich gute Mitarbeiter/innen ins Team zu holen. Außerdem fordern und fördern sie ihre Mitarbeiter/innen und bauen sich erfolgreiche Teams auf.

Auf der anderen Seite werden die Herausforderungen und die Dynamik am Markt immer größer. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass sich eine Führungskraft immer weiterentwickelt. Es reicht nicht mehr, von dem zu leben, was man einmal gelernt hat. Als Führungskraft lernt man nie aus und man tut gut daran, sich immer wieder selbst zu hinterfragen – in seinem Verhalten, in seiner Rolle und ob das eigene Führungsverhalten das richtige für die geführten Personen (Stichwort: Generationenwandel) und die jeweilige Situation ist. Das bietet viel Potenzial für die eigene persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

Darüber hinaus gilt es, sich auch mit aktuellen Managementthemen wie Nachhaltigkeit/Kreislaufwirtschaft oder Digitalisierung auseinanderzusetzen und die strategischen Maßnahmen nach innen wie auch außen darauf auszurichten.

Der Alltag läuft für das Führungskräfteteam neben der Ausbildung normal weiter. Wie nahe wird das Programm am realen Business, an aktuellen Ereignissen konzipiert?

Susanne Summereder: Unsere Trainingsinhalte orientieren sich nah am Arbeitsalltag der Führungskräfte, um nicht eine weitere zeitliche Belastung, sondern vielmehr eine Entlastung durch den Erwerb der relevanten Kompetenzen im Umgang mit den jeweiligen Herausforderungen zu bieten. Nehmen wir die Zeit rund um Corona: Die Herausforderungen für Führungskräfte waren mannigfaltig und die Zeit, sich der eigenen Weiterentwicklung zu widmen, war oftmals stark eingeschränkt. Es brauchte daher andere Formen des Lernens und auch neue Inhalte. Themen wie virtuelle Führung mit der Fragestellung „Wie kann ich mit meinen Mitarbeiter/innen in Kontakt bleiben, am Teamspirit arbeiten und auch in diesen Zeiten Klarheit und Orientierung geben?“, Veränderungs- und Krisenmanagement sowie Resilienz rückten in den Mittelpunkt. Man hat gespürt, wie alle – von den Mitarbeiter/innen bis zu Führungskräften – an ihre Grenzen gekommen sind. Wir haben daher mit den Firmen individuell erarbeitet, was es aktuell braucht und haben dort angesetzt.

Bei der Individualisierung von Inhouse Leadership-Formaten rücken Unternehmen und die LIMAK eng zusammen. Wie kann man sich diesen Prozess vorstellen?

Gerhard Leitner: Wir nennen es Partnerschaft. Wir lassen uns auf den Kunden ein und gehen die Extrameile mit und für unsere Kunden. Wir bilden von Beginn an eine Einheit, indem wir nicht nur die Unternehmen- und Führungskultur „inhalieren“, sondern setzen uns auch intensiv mit der Unternehmensstrategie, mit der Organisationsstruktur und vor allem mit den aktuellen Herausforderungen des Unternehmens und der Führungskräfte auseinander. Außerdem investieren wir viel Zeit in die Auftragsklärung und die Zielsetzung eines Inhouse-Formats und begleiten den Prozess mit Leidenschaft. So schaffen wir es, für unsere Kunden das bestmögliche Konzept zu entwickeln.

Thema „Digitales Lernen“: Bei welchen Lernzielen und Methoden ist es gut einsetzbar und wird von den Unternehmen gerne genutzt?

Susanne Summereder: Wir sehen die Zukunft des Lernens in einem Blended Format, das heißt in einem Mix aus Präsenzteilen und bewusst eingesetzten online Elementen. Durch die zeitlich flexible und selbstgesteuerte Auseinandersetzung mit den Lerninhalten anhand von Lernvideos, Cases, Literatur und Quizzes im Vorfeld und Webinaren zur Umsetzungsunterstützung im Nachgang kann die Präsenzzeit noch stärker für die Reflexion individueller Führungsherausforderungen, den Austausch von firmeninternen Praxisfällen und zur Vernetzung genützt werden. Der Schlüssel des Erfolgs liegt dabei in der didaktischen Planung: vom eventorientierten zum prozesshaften Lernen und der Sicherstellung der richtigen Lernkultur im Unternehmen. Beides gewährleisten wir.

LIMAK IN.SPIRE begleitet viele der großen österreichischen Big Player am Markt, die auch international vertreten sind. Wo sitzen die Führungskräfte, die LIMAK IN.SPIRE weiterentwickelt?

Susanne Summereder: Die Führungskräfte, die wir entwickeln dürfen, kommen von der ganzen Welt. Wir hatten bereits Programme mit mehr als zehn Nationalitäten in einer Gruppe von 14 Personen – von Nord- und Südamerika bis China. Mittlerweile sind mehr als 30 % unserer Trainings auf Englisch und 10 % finden im Ausland statt. Mit einer standortübergreifenden Weiterentwicklung der Führungskräfte unterstützen wir Unternehmen, die Vernetzung zu verstärken und ein gemeinsames Führungsverständnis über die Ländergrenzen hinaus zu entwickeln.

“Die Führungskräfte, die wir entwickeln dürfen, kommen von der ganzen Welt. Wir hatten bereits Führungskräftprogramme mit mehr als zehn Nationalitäten – von Nord- und Südamerika, über Europa bis China.”

Mag. Dr. Susanne Summereder
Leitung LIMAK IN.SPIRE

Womit können Unternehmen, die sich für LIMAK IN.SPIRE entscheiden, rechnen?

Gerhard Leitner: Unternehmen, die sich für die LIMAK entscheiden, können sich sicher sein, dass ihre Führungskräfte ihr Handlungsrepertoire erweitern. Das heißt, dass sie lernen, mit unterschiedlichen Führungssituationen wie zum Beispiel auch mit Krisen- oder Veränderungssituationen souveräner und sicherer umzugehen, aber auch, dass sie in der Lage sind, neue Trends und Chancen zu erkennen und in die Unternehmensentwicklung einfließen zu lassen.

Des Weiteren bekommen Unternehmen, die sich für eine LIMAK IN.SPIRE Begleitung entscheiden, einen professionell aufgesetzten Lernprozess von der Analyse bis zur Evaluierung durch unsere „IN.SPIRE Learning and Development Experts“. Es werden passend zu den relevanten Trainingsthemen und der Unternehmenskultur die richtigen Trainer/innen aus unserem Netzwerk von 250 nationalen und internationalen Trainer/innen ausgewählt. Und vor allem können sie mit unserer Bereitschaft rechnen, dass wir zu 100 % auf ihre Bedürfnisse eingehen und für sie aus der Erfahrung von mehr als 100 Projekten im Jahr die bestmögliche Unternehmenslösung entwickeln.

Stimmt es, dass oft schon während eines Workshops bzw. einer Ausbildung neue Strategien und Geschäftsideen entstehen und in das Unternehmen hineingetragen werden?

Susanne Summereder: Das stimmt. Bei manchen Projekten, wie unseren Study Trips ins Silicon Valley nach Berlin oder Stockholm, wird dies sogar forciert. Hier besteht konkret der Wunsch, einmal über den Tellerrand zu blicken und zu lernen, wie es Unternehmen in anderen Ökosystemen machen. Es ist daher bereits innerhalb des Projekts das Ziel, eigene Geschäftsideen zu entwickeln oder Entwicklungsfelder innerhalb des Unternehmens zu identifizieren. Durch den Austausch mit anderen Branchen und Kulturen werden Teilnehmer/innen dabei oft blinde Flecken oder Dysfunktionalitäten im Unternehmen bewusst und sie lernen, wie sie die jeweiligen Bereiche optimieren können.

Am Ende steht immer der erfolgreiche Abschluss, eventuell auch ein Titel. Wie sieht dies konkret aus?

Gerhard Leitner: Bei all unseren Programmen ist die enge Verzahnung von akademisch fundiertem Wissen mit der jeweiligen Praxis der Teilnehmer/innen ein zentrales Merkmal. Nach Durchführung aller Module inklusive dazugehöriger Vor- und Nachbereitungsarbeiten dürfen die Teilnehmer/innen in feierlichen Abschlussveranstaltungen mit der Geschäftsführung ihre Learnings präsentieren und ihr Zertifikat entgegennehmen.

Zirka ein Drittel unserer Kunden wählt dabei sogar die Möglichkeit der Gestaltung ihres Programms mit teilweiser Anrechnung auf einen MBA. So erleben die Teilnehmer/innen das Beste aus beiden Welten – die Entwicklung eines gemeinsamen Führungs- und Managementverständnisses innerhalb des Unternehmens im Rahmen des IN.SPIRE Inhouse Führungskräfteprogramms und einen branchenübergreifenden Austausch mit Personen anderer Unternehmen im Rahmen der anschließenden LIMAK MBA Spezialisierung.

Wenn Sie Interesse haben, mehr über IN.SPIRE zu lesen, finden Sie unser IN.SPIRE Magazin hier zum Download.

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