KTM AG

„Mit maßgeschneidertem Programm fit in die digitale Zukunft”

Mag. Viktor Sigl, MBA, ist als Vorstandsmitglied der KTM AG unter anderem für den Personalbereich des Unternehmens verantwortlich. Für folgendes Interview stand uns Viktor Sigl zum „Young Pioneers College & Digital Intrapreneurship MBA“ der KTM Rede und Antwort.

Warum hat KTM dieses Programm ins Leben gerufen?

Viktor Sigl: Wir wollen unseren Mitarbeiter/innen eine akademische Ausbildung anbieten, von der sie direkt in der täglichen Arbeit bei KTM profitieren, indem sie ihre erworbenen Fähigkeiten und ihr Wissen einsetzen.

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Programm?

Viktor Sigl: Wir möchten mit unseren Young Pioneers Colleges (YPC) und dem KTM Digital Intrapreneurship MBA das Thema Digital Intrapreneurship in der Organisation stärker verankern, um diese für die digitale Transformation und digitale Geschäftsmodelle fit zu machen. Ein weiteres großes Ziel ist es, den interdisziplinäreren Austausch im Unternehmen zu forcieren und nachhaltige Vernetzungen und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern.

Warum haben Sie sich für die LIMAK als Partnerin entschieden?

Viktor Sigl: Die LIMAK ist eine etablierte Business School mit hoher Expertise im Bereich digitale Transformation und Organisationsentwicklung. Zudem ist die LIMAK für KTM eine verlässliche und langjährige Partnerin. In der Konzeption hat uns die LIMAK sehr stark unterstützt und ist immer auf unsere Wünsche und Bedürfnisse eingegangen. Wir hatten die Möglichkeit, alle Trainer/innen vorab kennenzulernen und jene auszuwählen, die unseren Spirit und unsere Kultur bestmöglich bei den Teilnehmer/innen vertreten.

Wie ist das Programm / der MBA aufgebaut?

Viktor Sigl: Unser MBA besteht aus 39 Präsenztagen und umfasst drei große Bereiche. Management Compact, Leadership Experience und eine KTM spezifische Spezialisierung „Digital Intrapreneurship“. Jedes Semester beinhaltet abwechslungsreiche Trainings aus allen drei Bereichen.
Das Young Pioneers College umfasst das erste Semester unseres MBA und besteht aus 16 Präsenztagen. High Potentials im Unternehmen bekommen Einblicke in den MBA, stärken ihr gesamtheitliches Geschäftsverständnis und erlernen unternehmerisches Handwerkszeug mit Praxisbezug.

Was ist aus Ihrer Sicht wichtig für die erfolgreiche Konzeption eines derartigen Programmes?

Viktor Sigl: Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit der LIMAK, der HR sowie den Fachbereichen des Unternehmens. Alle müssen an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel vor Augen haben. Es wurde vorab definiert, was wir mit dem Programm erreichen möchten und welche Kompetenzen sich die Teilnehmer/innen aneignen sollen. Auf Basis dieser Erwartungen wurden verschiedene Module mit definierten Lernzielen zusammengestellt. Zudem war uns wichtig, dass die Trainer/innen ein ausführliches Briefing erhalten, um die Inhalte der Trainings so gut als möglich an KTM anzupassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der modulare Aufbau unserer Programme. Durch den berufsbegleitenden Charakter und die Zeitabstände zwischen den Modulen können die Teilnehmer/innen Beruf, Weiterbildung und Privates vereinbaren.

Wie gut wurden die Ziele erreicht?

Viktor Sigl: Vor allem das Ziel der Vernetzung und der Stärkung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit wurde merklich erreicht. Durch die Programme sind konzernweite Vernetzungen und sogar Freundschaften entstanden, die langfristig Bestand haben.

Welcher übergeordnete Nutzen konnte für das Unternehmen erreicht werden?

Viktor Sigl: Die Teilnehmer/innen setzen erarbeitete Inhalte direkt und motiviert um und schaffen so einen Nutzen für das Unternehmen. Die Transferarbeiten und Masterthesen haben immer einen hohen Praxisbezug und je nach Thema auch einen hohen Grad an Umsetzungspotenzial. Unternehmensspezifische Inhalte werden in der täglichen Arbeit eingesetzt und die Teilnehmer/innen liefern über ihre Abteilungsgrenzen hinweg wertvolle Beiträge.

Woran erkennen die Mitarbeiter/innen, dass sich in der Führungsetage etwas getan hat?

Viktor Sigl: Die Mitarbeiter/innen profitieren sicherlich von der besseren Vernetzung ihrer Führungskräfte. Diese wissen über Zusammenhänge im Unternehmen Bescheid und können Informationen schneller einholen. Zudem haben sie ein stärkeres Verständnis für andere Bereiche entwickelt, was zu einem reibungsloseren Zusammenarbeiten über Abteilungsgrenzen hinweg führt. So werden die Teilnehmer/innen zu Vorreiter/innen, indem sie aus ihrem Silodenken ausbrechen und eine Vogelperspektive im Unternehmen einnehmen. Dadurch erreichen ganze Abteilungen eine bessere Performance und stärken nachhaltig die Zusammenarbeit über die Bereiche hinweg.

Was ist Ihrer Meinung nach der Mehrwert der Anrechenbarkeit auf den LIMAK MBA?

Viktor Sigl: Gerade für unsere YPC-Absolvent/innen ist es eine besondere Chance, mit unserem Upgrade den Management Compact Teil abzuschließen. Wenn die Teilnehmer/innen sich zu einem späteren Zeitpunkt dafür entscheiden, einen Master abzuschließen, können die ECTS bei der LIMAK angerechnet werden.

Was ist das Highlight im Programm?

Viktor Sigl: In einem „normalen“ Jahr wäre mit Sicherheit der Study Trip nach Kalifornien das Highlight unseres MBA Programmes. Leider konnte dieser Trip aufgrund von Covid-19 vergangenes Jahr nicht stattfinden. Wir hoffen natürlich, dass wir den Study Trip dieses Jahr nachholen können. Ein weiteres Highlight sind unsere internen Vortragenden im YPC und im MBA. Hier konnten Gerald Kiska als interner Trainer und Walter Sieberer als interner Gastexperte einen enormen Mehrwert für die Teilnehmer/innen bieten. Ansonsten hat den Teilnehmer/innen der Programmstart immer sehr gut gefallen, da sie sich hier als Gruppe zusammenfinden und sie die Möglichkeit bekommen, sich als Führungskraft zu reflektieren und intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Was macht das Programm einzigartig?

Viktor Sigl: Unser KTM Digital Intrapreneurship MBA ist komplett auf KTM abgestimmt und dennoch ein vollwertiger MBA mit akademischen Grad. Der Fakt, dass wir für das YPC sowie für den MBA alle Trainer/innen gemeinsam mit der LIMAK auswählen und inhaltlich briefen konnten, macht die Programme für uns ebenfalls zu ganz besonderen Ausbildungen mit absolutem Mehrwert für die Teilnehmer/innen sowie für das Unternehmen.

Zum Unternehmen

Angetrieben von der Leidenschaft der mehr als 4.000 Mitarbeiter ist KTM der größte europäische Motorrad-Hersteller mit einem Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Dafür setzt das Unternehmen konsequent auf eine langfristige Strategie, die auf vier Säulen baut: Marke, Globalisierung, Innovation und Mitarbeiter/innen.

ERFAHRUNGSBERICHTE

Für uns ist es ein Qualitätskriterium, dass auch die Inhouse-Projekte akademisch anrechenbar und somit vom Qualitätslevel mit anderen Programmen vergleichbar sind. Dadurch bieten wir den Teilnehmer/innen zusätzlich die Möglichkeit, sich einen Teil des Programms auf einen MBA, den sie eventuell noch machen möchten, anrechnen zu lassen.
Mag. Birgit Pieringer, MBA
HR Strategie und Steuerung, Energie AG

ERFAHRUNGSBERICHTE

Professionelles Talentmanagement ist fixer Bestandteil eines erfolgreichen Unternehmens. Die LIMAK leistet mit ihren individuell abgestimmten Personalentwicklungsprogrammen einen starken Beitrag zur Identifikation und Entwicklung unserer Talente.
Mag. Konstantin Urbanides, MBA
CFO, POLOPLAST GmbH & Co KG

ERFAHRUNGSBERICHTE

An der LIMAK schätze ich besonders die solide akademische Basis in Kombination mit dem unkomplizierten, lösungsorientierten Mindset des Teams. Dank fundiertem didaktischen Know-how sind die Lehrmethoden am neuesten Stand und sorgen dafür, dass die Inhalte auch in der Unternehmenspraxis ankommen.
Stefan Wagner, MSc, MBA
CSO, Josko Fenster und Türen GmbH

ERFAHRUNGSBERICHTE

Wir haben bei der Gruppenzusammensetzung in unseren Führungskräftetrainings stets darauf geachtet, Talente aus unterschiedlichen Abteilungen zu nominieren, um ein Netzwerken innerhalb des Unternehmens anzukurbeln. Damit konnten wir eine bessere Zusammenarbeit und ein deutlich höheres Verständnis für Arbeitsabläufe außerhalb des eigenen Bereichs erreichen.
Maria Steinke
HR Director, Patheon by Thermo Fisher Scientific

ERFAHRUNGSBERICHTE

Der Erfolg der voestalpine ist kein Zufall. Es sind unsere Mitarbeiter/innen, die uns täglich voranbringen. Fähige Mitarbeiter/innen benötigen Führungskräfte, die offen für neue Impulse sind. Mit dem LIMAK IN.SPIRE Programm bieten wir unseren Top-Führungskräften eine einzigartige Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Die Erfahrung beweist: Aus neuen Perspektiven entsteht neuer Vortrieb.
DI Hubert Zajicek, MBA
Mitglied des Vorstands der voestalpine AG und Leiter der Steel Division

ERFAHRUNGSBERICHTE

Durch die Teilnahme an einer von der LIMAK initiierten Studie über Digitalisierung lernten wir die LIMAK kennen. Als wir uns dann selber stärker mit einem neuen digitalen Geschäftsmodell für unser Unternehmen beschäftigten, nahmen wir erneut Kontakt auf und wurden ausgehend von den Vorgesprächen, der Entwicklung eines Workshopkonzepts bis hin zur Workshopdurchführung und Erarbeitung von konkreten Ergebnissen sehr professionell und ergebnisorientiert betreut. Wir fühlten uns sehr gut aufgehoben und die Resultate waren für uns extrem wertvoll.
Mag. Dr. Holger Schwarting
Vorstandsvorsitzender, Sport 2000 GmbH

ERFAHRUNGSBERICHTE

Für mich als interner Auftraggeber und Verantwortlicher für unser Unternehmen war es mir sehr wichtig, meinen Führungskräften eine hochwertige und schlüssige Ausbildung zukommen zu lassen. Durch das Inhouse Leadership-Programm haben wir einen sehr breiten Know-how Zuwachs generiert, auf den wir nun zurückgreifen können. Die Führungskräfte waren motiviert, viel an anwendbarem Wissen mitzunehmen, was uns konkret besonders im parallellaufenden Change-Prozess eine sehr gute Grundlage liefert.
Ing. Alfred Wurmbrand, MBA
CEO, Würth Handelsges.m.b.H

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MAG. THOMAS KREISEDER

Leitung LIMAK IN.SPIRE

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